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Zweiter Sieg im zweiten Gruppenspiel

Die deutschen Hockeydamen konnte in sich in einem ausgeglichenen Spiel gegen Schottland mit 2:1 durchsetzten und löste damit frühzeitig das Ticket für die K.o.-Spiele bei der Europameisterschaft 2015 in London.

Veröffentlicht am 24. August 2015 von

Cleverness beschert den DHB-Damen vorzeitig das EM-Halbfinal Ticket

(Hannover) In den ersten 10. Spielminuten war die Mannschaft von Jamilon Mülders klar Ton angebend, doch konnte entweder die starke schottische Torfrau oder ein Schläger einer Schottin die frühe deutsche Führung verhindern. Die schottischen Hockeydamen erspielten sich erst in der 13. Minute ihre erste gefährliche Torchance, die mit einer Strafecke belohnt wurde. Allerdings traf Aileen Davis mit ihrem Flachschlenzer eine am Boden liegende Mitspielerin. Auf der anderen Seite scheiterte Janne Müller-Wieland mit ihrer Eckenvariante an der schottischen Torfrau. Die deutschen Hockeydamen erhöhten immer mehr den Druck und wurden mit der Führung belohnt. Franzisca Hauke hatte nach ihrem Solo-Lauf, als sie drei Gegenspielerinnen ausspielte, das Auge für die freistehende Eileen Hoffmann, die mit einer leichten Berührung den Ball im Tor unterbringen konnte. Das DHB-Team ruhte sich nicht auf der knappen Führung aus, stattdessen spielten sie weiter druckvoll Richtung gegnerischer Gefahrenzone. Lisa Altenburg scheiterte aus knapp acht Metern mit einem Vorhandschuss an der schottischen Schlussfrau, ehe Eileen Hoffmann eine Strafecke rausholte. Der Schlenzer von Hannah Krüger wurde von den schottischen Rausläuferinnen abgelaufen. Auf der anderen Seite erkämpften sich die Spielerinnen in den roten Trikots ebenfalls eine kurze Ecke, die das Tor verfehlte. Mit einer verdienten Führung verließen die deutschen Hockeydamen das Spielfeld und lauschten der Halbzeitansprache ihres Trainerteams. Die Schottinnen fanden nur noch sehr selten den Weg vor das deutsche Tor und wenn, dann entstanden die Situationen meist aus einer Einzelleistung einer Spielerin. Rebecca Merchant schoss nach ihrem Solo-Lauf den Ball links am Tor vorbei. Eine Minute später prallte der Ball am schottischen Pfosten ab, doch die Schiedsrichterinnen pfiffen die Aktion ab. Der Ball wurde in der 36. Minute knapp außerhalb des Schusskreises abgegeben. In der 42. Minute erlöste dann Marie Mävers das deutsche Team, als sie einen hart geschlagenen Ball von Lisa Altenburg am langen Pfosten über die Linie schob. Nur fünf Minuten später sah Charlotte Stapenhorst die grüne Karte und musste für zwei Minuten das Spielfeld verlassen. Trotz Unterzahlsituation erspielte sich die deutsche Hockeynationalmannschaft der Damen eine Strafecke. Die Doppelpass-Variante verpasste das gegnerische Tor. Amy Gibson musste sieben Minuten vor Schluss noch einmal ihr Können unter Beweis stellen, als Lisa Altenburg zehn Meter vor dem Tor frei zum Rückhandschuss ansetzen konnte. Den Schlusspunkt setzten die Schottinnen mit dem 1:2 Anschlusstreffer. Nikki Kidd scheiterte zunächst noch mit der Strafecke in der 53. Minute. Bei der Wiederholungsecke eine Minute später war sie dann allerdings erfolgreich. Für die letzten sechs Spielminuten wurde eine elfte Spielerin für die schottische Torhüterin eingewechselt, doch die deutschen Hockeydamen spielten die Uhr clever herunter.

Franzisca Hauke fasst das Spiel wie folgt zusammen: „Wir haben die Partie wirklich sehr gut kontrolliert, es aber verpasst, den Sack früher zuzumachen. So sind wir am Ende noch mal etwas unter Druck geraten, aber wir hatten immer eine Lösung parat. Ich hatte nicht das Gefühl, dass wir das heute noch hätten verlieren können. Der große Druck ist jetzt weg, denn das Minimalziel einer EM ist mit dem Halbfinale erreicht.“


Schlagworte: DHB-Frauen, EM 2015, Hockey, schottland, Weiße Weste

Artikelinformationen


Datum: 24. August 2015
Veröffentlicht von:
Autor: Louis Lambert


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