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Daniel Bauer – Der Heilsbringer des VfL Wolfsburgs

Der Werksklub aus Wolfsburg ist wieder oben auf und nun seit drei Spielen unbesiegt. Der Dank für diesen kurzfristigen Erfolg gilt unter anderem Interimstrainer Daniel Bauer (i. d. Mitte). Wird er jetzt dauerhaft übernehmen?

Veröffentlicht am 16. Dezember 2025 von

(Wolfsburg.) „Kurze Frage: Wer hat jetzt einen Lauf? Wer hat jetzt einen Lauf?“ schrie der ausgelassene VfL Wolfsburg Interimscoach Daniel Bauer nach dem 3:1 (3:1)-Auswärtssieg seiner Wölfe bei Borussia Mönchengladbach in den Mannschaftskreis. Der VfL scheint gerade so etwas wie eine Wiederauferstehung unter dem 43-Jährigen zu erfahren. Mit zwei Siegen und einem Unentschieden aus den bisherigen vier Spielen holte der U19-Coach nur einen Punkt weniger als Vorgänger Paul Simonis – Nur hatte dieser bereits bei zehn Spielen an der Seitenlinie gestanden.

Die Gewinner des Trainerwechsels

Die Wölfe präsentieren sich zuletzt ungewohnt Spielfreudig. Besonders Spielmacher Lovro Majer und Flügelstürmer Patrick Wimmer blühen unter Bauers Führung wieder richtig auf. Während der Österreicher in den letzten beiden Spielen gegen Union Berlin und Borussia Mönchengladbach seine ersten drei Treffer in der laufenden Spielzeit erzielte, brillierte der Kroate, welcher unter Bauer erstmals seit seiner Unterschrift bei den Grün-Weißen in seiner liebsten Rolle als klarer Zehner auflaufen darf, mit seinen wiedergefundenen Spielmacher-Qualitäten. Dabei steuerte Majer auch einen Treffer und eine Vorlage bei.

Zuspruch aus der eigenen Mannschaft

Beide Offensivakteure bekannten sich öffentlich bereits zum Interimstrainer und machten sich für seinen Verbleib stark. „Daniel Bauer ist ein super Trainer für uns und ich glaube, das sieht man auch auf dem Platz und ich hoffe natürlich, dass er die Chance bekommt, längerfristig bei uns zu bleiben“, wünschte sich Wimmer nach dem 3:1-Heimsieg gegen Union Berlin am Sky-Mikrofon. „Und ich glaube, wenn wir als Mannschaft auch Punkte holen, haben wir da auch noch ein Wörtchen mitzureden.“
Majers Zuspruch sicherte sich der Coach bereits nach seinem ersten Spiel in der laufenden Saison: „Er ist ein sehr guter Trainer – klar, strukturiert und motivierend. Ich hoffe, dass wir mit ihm etwas aufbauen können“, erklärte der Kroate im AZ/WAZ-Interview. „Ich würde mir wünschen, dass er bleibt.“

Wieso der Interimstrainer bei den Fans so beliebt ist

Die Resonanz aus Mannschaftskreisen ist durchweg positiv. Und auch die Fanszene der Wölfe ist mehr als nur zufrieden mit dem Übungsleiter ihrer Mannschaft. Und das aus einem ganz bestimmten Grund: Daniel Bauer ist der erste Trainer in den vergangenen Jahren, welcher auf die eigene Jugend setzt – und die zwei bisherigen Debütanten kommen selber aus der Fankurve. Mit Pharell Hensel und Jan Bürger durften zwei U-19-Schützlinge ihren Einstand im Fußball-Oberhaus feiern. Beide kommen nicht nur aus der hauseigenen Talentschmiede, sondern waren beide in jüngeren Tagen Fans des Vereins und kommen aus der Region.
Sowas gefällt der Fankurve so sehr, dass sie vor der Partie gegen Union Berlin ein Spruchband mit der Aufschrift „Danke Trainer. Glückwunsch zum Debüt Jan und Pharell – immer weiter Jungs“ hoch hielten.

Reaktionen aus dem Netz

Auch im WorldWideWeb hat der Interimstrainer die Herzen der Grün Weißen Fans im Fluge erobert. Egal unter welchen Social Media Post der Wolfsburger man schaut, überall hagelt es positive Kommentare über Daniel Bauer. Nachrichten wie „Der Trainer muss unbedingt bleiben“ oder „Was Daniel Bauer aus dieser Mannschaft rausholt, ist der Wahnsinn“ sind nur wenige Beispiele für den Zuspruch, welchen der Coach regelmäßig erhält.

Die Verantwortlichen müssen sich jetzt entscheiden

Nach dem letzten Bundesliga-Heimspiel des Kalenderjahres 2025 gegen den SC Freiburg (Sa. 15:30 in der Volkswagen Arena) muss nun also eine Entscheidung her. Diese wird höchstwahrscheinlich Pro-Bauer ausfallen, da dieser den vollen Zuspruch von Geschäftsführer Peter Christiansen genießt. Neu-Sportdirektor Pirmin Schwegler äußerte sich im Interview mit der WAZ ebenfalls positiv über Bauer. „Wenn wir so spielen und wenn wir solche Siege holen spricht natürlich viel für den Trainer“, so Schwegler. „Ich gehe schwer davon aus, dass Bauer Anfang Januar mit dem Team nach Portugal ins Trainingslager reist.“

Was sagt der Trainer selbst

Und Bauer selbst? Dieser kommt nach den Spielen seiner Mannschaft aus dem Strahlen nicht heraus und verdrückte nach dem Auswärtssieg in Mönchengladbach sogar die ein oder andere Freudenträne vor der Kurve der mitgereisten VfL-Fans.
Bauer habe „große Lust auf die Aufgabe. Die Lust wächst jeden Tag. Wir haben ein Feuer entfacht im Klub und in der Stadt. Der Support unserer Fans war heute wieder großartig“, schwärmte Bauer im AZ/WAZ-Interview. „Wir sind auf einem guten Weg – und ich würde diesen Weg mit den Jungs gerne weitergehen.“

Eine Meldung von Tom Fabig ( Modul: Journalistische Darstellungsformen, Kurs: BA-SJ-32-H-VZ-KS)

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Schlagworte: Bundesliga, Daniel Bauer, Patrick Wimmer, Trainer, VfL Wolfsburg

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Datum: 16. Dezember 2025
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