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Kwasni-Yok Saga beendet – Köln stellt Kwasniok nach Talfahrt frei

Nach nur 2 Siegen aus den letzten 5 Monaten ist beim 1. FC Köln Schluss. Auch sein mitgebrachter Co-Trainer aus Paderborn Frank Kaspari muss seine Koffer packen. Nun wird der andere Co-Trainer Rene Wagner vorerst übernehmen. Kessler gab dies vor einige Tagen über die eigenen Vereinshomepage bekannt.

Veröffentlicht am 25. März 2026 von

(Köln.) Nach dem 3:3 Remis im Derby gegen Borussia Mönchengladbach zieht Sportvorstand Kessler den Schlussstrich. Trainer Lukas Kwasniok konnte das zuvor ausgerufene Ziel von vier Punkten aus den nächsten zwei Spielen (gg. Hamburg & Gladbach) nicht erreichen. Gegen Hamburg hat es nur zu einem 1:1 und gegen Gladbach zu diesem chaotischen 3:3 und einem 2:1 nach nur sieben Minuten gerreicht.

Das war Kessler allem Anschein nach nicht genug. Kurz nach Spielende sagte er vor den Mikros, dass der eine Punkt leider nicht genug sei. Damit war das Schicksal Kwasniok´s eigentlich schon besiegelt. FC-Geschäftsführer Kessler sagte ebenfalls, dass er Kwasniok danke und ihm auf seinem Weg alles gute wünsche. So heißt es in der Presseerklärung zur Entlassung. Am Sonntag war es dann schließlich soweit. Das was viele Fußballfans nach den Aussagen von Kessler nach dem Rhein-Derby vermutet hatten wurde Realität. Der FC stellt Lukas Kwasniok frei.

Der in Polen geborene 44-Jährige hatte in 27 Spielen 26 Punkte geholt, für einen Aufsteiger eine solide Ausbeute, jedoch war die Entwicklung in den letzten Monaten besorgniserregend. Als Beispiel: St. Pauli hatte letzte Saison nach 27 Spielen nur 25 Punkte, also sogar noch ein Punkt weniger. Die Kiezkicker standen am Ende auf dem 14. Tabellenplatz mit 32 Punkten.  Nur 2 Siege aus den letzten 5 Monaten und sechs Spielen ohne Sieg waren nicht genug. Der Punkteschnitt betrug 0,96. Das entspricht sechs Siegen, acht unentschieden und dreizehn Niederlagen.

Leistungstechnisch war zumindest das Spiel gegen Gladbach solide bis gut. Man hatte unter anderem mehr xGoals (1,55) als Gladbach (1,19) und auch die Laufleistung war besser. Das sagen die Statistiken des Kicker.  Auch der Kampfgeist war eindeutig vorhanden. Nach einem 1:0 Rückstand in der ersten Minute durch den Ex-Kölner Castrop (1.) kam man durch El-Mala (4.) und Ache (7.) direkt zurück. Durch Tore von Sander (21.) und Castrop (60.) geriet man allerdings wieder in Rückstand. Kurz vor Schluss konnte man durch Martel (84.) nach einer Ecke den Ausgleich erziehlen. Zwei Minuten später flog Martel dann mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz (86.).

Das war also das Kapitel Lukas Kwasniok und der 1. FC Köln. Nach einem hervorragenden Saisonstart wo man nach neun Spielen 14 Punkte hatte und auf dem siebten Tabellenplatz stand ging es danach langsam aber sicher bergab. Das dürfte mit Sicherheit am Ende der Grund für die Entlassung sein. Dazu kommen noch zahlreiche Skandale oder besser gesagt Auffälligkeiten seitens Kwasniok wie die Kritik an den eigenen Fans, dass sie nach einem Unfall eines Fans den Support eingestellt haben. Dieser Fans erlag am Ende leider seinen Verletzungen. Kwasniok blieb knapp acht Monate im Amt.

Nun geht es nach der Länderspielpause in Frankfurt weiter. Dann werden wir erfahren ob der Trainerwechsel gefruchtet hat.

 

Ein Bericht von Paul R.  im Studiengang BA-SJ-32-H-VZ-KS im Modul Journalistische Darstellungsformen

 

Quellen:

kicker.de

fc.de

transfermarkt.de

 


Schlagworte: 1. Bundesliga, 1. FC Köln, 1. FSV Mainz 05, Borussia Mönchengladbach, Derby, Eintracht Frankfurt, Frank Kaspari, Lukas Kwasniok, Rene Wagner, Thomas Kessler

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Datum: 25. März 2026
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