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Leichtathletik

Einmal um die Sengbachtalsperre: Mehr als nur ein Trainingslauf

Am Sonntag, den 19. August fand der alljährliche Sengbachtalsperrenlauf im Ortsteil Witzhelden der Stadt Leichlingen (Rheinland) statt. In diesem Jahr nahmen 800 Läuferinnen und Läufer teil – ob jung oder alt, ob fit oder weniger fit. Die Strecke erfreut sich ob seiner schattigen Strecke sowie bis zu 250 Höhenmetern gerade bei trainierten Teilnehmern großer Beliebtheit.

Veröffentlicht am 28. August 2018 von

Als Veranstalter fungiert, wie auch in den Jahren zuvor schon, der TV Witzhelden. Das Besondere an diesem Waldlauf ist, dass es fünf verschiedene Läufe gibt: Die Sengbachmeile über 1,6 Kilometer für Schüler, den drei Kilometer langen Jedermannlauf, die klassische Sengbachrunde über 11,3 Kilometer sowie einen Halbmarathon und einen 3/4-Marathon. „Wir sind ein kleiner Landschaftslauf. Durch die zahlreichen Konkurrenzveranstaltungen ist es in den vergangenen Jahren aber auch schwerer geworden. Allerdings haben wir uns bei um die 800 Teilnehmer eingependelt“, sagte Bernd Muck vom Organisationsteam gegenüber der „Rheinischen Post“.

Ein besonderes Rennen

Einer dieser rund 800 Teilnehmer ist in diesem Jahr auch Marius Trompetter. Der 27 Jahre alte Master-Student der Sportwissenschaften, der für den LAC Freiburg die Spikes schnürt, aber in Leichlingen aufgewachsen ist, nutzte den Heimatbesuch um am Lauf auf einer seiner Lieblingsstrecken teilzunehmen: „Gerade haben wir Semesterferien, da bin ich jetzt mal für eine Woche zu Hause. Das hat sich natürlich dann wie es der Zufall so wollte ergeben, dass ausgerechnet in dieser Woche hier der schöne Sengbachtalsperrenlauf in Witzhelden ist und da musste ich natürlich bei meinem Heimrennen dabei sein.“

Trompetter läuft allen davon

Und seinem Heimrennen drückte der gebürtige Kölner mit der Startnummer 1396 besonders seinen Stempel auf. Er entschied sich für einen Start über die klassische Sengbachrunde, welches das Hauptrennen der Veranstaltung darstellt. Gleichzeitig diente der Lauf als Formtest, da er sich derzeit voll und ganz auf den Halbmarathon des Köln-Marathons am 7. Oktober vorbereitet. Dennoch dominierte Trompetter den Waldlauf klar und gewann am Ende mit einer Zeit von 40:19 min. deutlich mit knapp dreieinhalb Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Dennoch meint Trompetter: „Ich muss allerdings zugeben, dass ich dann froh war, 1,3 Kilometer vor Schluss unten an der Staumauer alleine in den Schlussanstieg zu gehen. Weil das war dann echt hart nochmal 60 Höhenmeter machen zu müssen.“ Für den ehemaligen Athleten des ASV Köln war der diesjährige Sengbachtalsperrenlauf dann doch mehr als nur ein Trainingslauf mit Wettkampfcharakter: „Das ist eine schöne, kleine Veranstaltung, familiärer Flair, super Wetter. Ja und es ist schön, einfach mal zu Hause zu sein und hier zu laufen. Hat mir sehr viel Spaß gemacht heute!“

Das komplette Interview mit Sengbachrunden-Sieger Marius Trompetter:

Ein Beitrag von Severin Trompetter (BA-SJ-07-K-VZ)


Schlagworte: Freizeit, Lauf, Laufen, Leichtathletik

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Datum: 28. August 2018
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