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Ravens gewinnen Topspiel- Bengals erstmals siegreich

Die Baltimore Ravens um „MVP“ Anwärter Lamar Jackson gehen am 13. Spieltag der NFL mit 20:17 als Sieger aus dem Topspiel gegen die San Francisco 49ers heraus. In Denver feierte Quarterback Drew Lock sein Debüt in der NFL und der „Hype Train“ der Browns entgleiste wohl endgültig in Pittsburgh. Außerdem gab es für alle Fans der Bangals einen Grund zur Freude.

Veröffentlicht am 02. Dezember 2019 von

(Baltimore. ) Am 13. Spieltag kam es in der NFL zum Topspiel in der NFL. Die Baltimore Ravens um „MVP“ Anwärter und Quarterback Lamar Jackson empfingen die San Francisco 49ers mit ihrer starken Defensive um Nachwuchsstar Nick Bosa. Für viele Experten galt die Partie als ein vorgezogener Super Bowl. Im Regen von Baltimore lieferten sich beide Teams auch den erwartet harten „Fight“. Zur Pause führten die Ravens knapp mit 17:14. Kurz nach der Pause glichen dann die 49ers durch ein Fieldgoal von Kicker Robbie Gould auf 17:17 aus. Die Entscheidung fiel dann erst in den letzten Sekunden des Spiels. Nach einem starken Ballbesitz der Offensive der Ravens, die die Zeit gut verwaltetet hatten, stand Baltimore an der 31 Yard Linie der 49ers mit noch drei Sekunden zu spielen. Kicker Justin Tucker kam auf den Platz und verwandelte das Fieldgoal souverän zum 20:17 Sieg für Baltimore. Es war der Schlusspunkt eines starken Footballspiels mit dem besseren Ende für Lamar Jackson und die Ravens.

Bengals erstmals siegreich

Grund zur Freude gab es erstmals auch im Bundesstaat Ohio. Dort empfingen die noch sieglosen Cincinnati Bengals die New York Jets. Erstmals seit einigen Wochen lief auch Quarterback Andy Dalton wieder in der Startaufstellung für Cincinnati auf. Eine Entscheidung, die Headcoach Zac Taylor nicht bereuen sollte. Dalton zeigte insgesamt eine souveräne Leistung und führte mit Hilfe seiner gut spielenden Defensive die Bengals zu einer 17:6 Halbzeitführung. Auch nach der Pause dominierte in Cincinnati vor allem die Defensive der Bengals und konnte mit einem Saftey auch selbst Punkte auf die Anzeigetafel bringen. Am Ende zeigte diese ein 22:6 für die Gastgeber aus Ohio an. Es war der erste Sieg für die Bengals in dieser Saison nach elf Niederlagen zum Saisonstart. Gleichzeitig war es der erste Sieg für Zac Taylor als Cheftrainer eines NFL Teams. Hoffnungen auf die Playoffs können sich die Bengals mit einem Sieg aus zwölf Spielern nicht allerdings nicht mehr machen.

Browns „Hype Train“ entgleist

Hoffnungen auf die Playoffs hingegen machten sich  die Cleveland Browns mit 5 Spielen und 6 Niederlagen hingegen noch. Im direkten Duell beim Divisionsrivalen Pittsburgh Steelers (6 Siege und 5 Niederlagen) wollte das Team um Cheftrainer Freddie Kitchens durch einen Sieg seine Hoffnung auf die Playoffs wahren. Doch es sollte anders kommen, als es sich die Fans der Cleveland Browns erhofft hatten.  In einem sehr engen Spiel, welches vor allem von der schwachen offensiven Leistungen beider Teams lag. Somit gab es wenig Punkte und mehr Ballverluste und Strafen. Zur Pause stand noch kein Sieger fest, es stand 10:10. Nach der Pause zogen die Steelers durch einen Touchdown von Runningback Benny Snell und einem Fieldgoal von Kicker Chris Boswell auf 20:10 davon. Die Browns kämpften sich allerdings auf 20:13 zurück in die Partie und hatten kurz vor Schluss den Ball und somit die Chance, durch einen Touchdown auszugleichen. Doch ein Pass von Quarterback Baker Mayfield landete in den Armen des ehemaligen Browns Spielers und Steelers Verteidigers Joe Haden. Mit dem knappen Sieg waren die Steelers somit ihre Chance auf die Playoffs. Rechnerisch besteht diese Chance allerdings auch noch für Cleveland, wahrscheinlich ist es allerdings nicht mehr wirklich. Der „Hype Train“ des Teams aus Ohio ist in Pittsburgh endgültig entgleist.

Bei Baker Mayfield und den Browns herrscht aktuell die große Ernüchterung. (Foto via gettyimages)

Drew Lock feiert erfolgreiches Debüt

Auch die Denver Broncos haben zumindest noch geringe rechnerische Chancen auf die Playoffs, sportlich allerdings sind die Chancen ähnlich wie bei den Browns wohl eher gering.  Vor diesem Hintergrund entschied sich Cheftrainer Vic Fagio Nachwuchshoffnung Drew Lock gegen die L. A. Chargers sein Debüt zu ermöglichen. Lock zeigte zu Beginn des Spiels eine starke Leistung mit zwei Touchdownpässen und führte Denver zu einer knappen 17:10 Halbzeitführung. Doch nach der Pause zeigte Lock zunächst eine eher schwache Leistung, weshalb die Chargers den 17:17 Ausgleich erzielten. Doch gerade als es drauf ankam, erstarke Lock wieder und führte die Broncos beim Stand von 20:20 in Reichweite für ein Fieldgoal. Mit auslaufender Spieluhr verwandelte Denvers Kicker Brandon McManus den Fieldgoalversuch souverän. Mit den 23:20 Sieg gegen die Chargers feiert Drew Lock nach einer starken ersten Halbzeit ein erfolgreiches Debüt in der NFL und beweist, dass er ein aufregender Mann für die Zukunft in der „Mile- High City“ sein kann. Viele Hoffnungen auf die Playoffs können sich beide Teams aber mit einem 4-8 Record (Siege- Niederlagen) wohl kaum noch machen.

Watson besiegt Brady

Im Abendspiel (Ortszeit) kam es in Houston mit dem Duell der Texans gegen die Patriots zum Duell des Dritten aus Houston in der AFC gegen den Ersten aus dem hohen Nordosten der USA. Gleichzeitig war es das Duell von Quarterback- Talent Deshaun Watson gegen Altmeister Tom Brady. Doch diesem sollte nicht viel in der ersten Halbzeit gelingen, New England erzielte in der ersten Halbzeit nur drei Punkte. Watson hingegen lieferte ab und führte Houston zu zwei Touchdowns. So ging es mit 14:3 für die Gastgeber in die Pause. Nach der Pause zogen die Gastgeber aus Texas dann endgültig davon, führten den amtierenden Super Bowl Champion aus New England offensiv phasenweise vor. Mitte des letzten Spielviertels führten die Texans mit 28:9. New England kämpfte sich zwar noch auf 28:22 zurück, jedoch kam das Comeback des Teams um Tom Brady zu spät. Durch die Niederlage in Texas verlieren die Patriots ihre Führungsposition in der AFC an die Baltimor Ravens und damit aktuell auch das definitive Heimrecht in den anstehenden Playoffs.

Playoff- Hoffnungen für fünf Teams vorbei

Für Houston hingegen war der Sieg besonders wichtig. Gerade weil ihnen die Tennessee Titans mit nur einem Sieg weniger direkt im Nacken sitzen. Die Titans setzten sich gegen die Indianapolis Colts (6-6) mit 31:17 durch. Mit den New Orleans Saints (10-2) qualifizierte sich außerdem am Donnerstag bereits das erste Team für die Playoffs. Für den Gegner aus Atlanta (3-9) ist das Rennen um die Playoffs nach der 18:26 Niederlage gegen die Saints bereits vorbei. Auch die Detroit Lions (3-8-1), Miami Dolphins (3-9), Cincinati Bengals (1-11), New York Giants (2-10) und Arizona Cardinals (3-8-1) müssen ihre Hoffnungen auf die Playoffs nach diesem Spieltag endgültig fallen lassen und können für die neue Saison planen.

Timm Ottenberg, Sportjournalismus & Sportmarketing (BA-SJ-14-H-VZ, Sportlehrredaktion)

 

 


Schlagworte: 49ers, American Football, Baltimore Ravens, Cincinnati Bengals, Cleveland Browns, Denver Broncos, Deshaun Watson, Drew Lock, Houston Texans, LA Chargers, New England Patriots, New Orleans Saints, New York Jets, NFL, Pittsburgh Steelers, Tom Brady

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Datum: 02. Dezember 2019
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