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DFB-Pokal: Leverkusen mit Mühe in Runde zwei

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen hat am Samstag beim Regionalligisten Alemannia Aachen mit viel Mühe die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Die Werkself gewann gegen den Viertligisten vor 30.861 Zuschauern auf dem ausverkauften Tivoli mit 4:1 (2:0).

Veröffentlicht am 11. August 2019 von

(Aachen.) Ausgerechnet Aachens Kapitän Peter Hackenberg sorgte mit einem Eigentor (19.) für die Führung des Champions-League-Teilnehmers, der durch weitere Tore von Kevin Volland (39.), Leon Bailey (72.) und Kai Havertz (88.) einen letztlich ungefährdeten Sieg einfuhr. Für den Außenseiter traf Stipe Batarilo-Cerdic (56.).

„Es ist zwar noch nicht alles perfekt gelaufen, aber mit dem Ergebnis können wir zufrieden sein. Wir haben viele Fehler gemacht und kamen nach dem Aachener Anschlusstreffer auch für zwei, drei Minuten ins Schwimmen. Bis zum Bundesliga-Start müssen wir die Fehler noch abstellen“, stellte Torschütze Havertz im Interview mit dem Deutschen Fußball-Bund fest.

Eigentor hilft Bayer

Von Anfang an kontrollierte der Bundesligist die Partie, ohne jedoch gefährlich zu werden. Bezeichnend, dass ein Eigentor von Hackenberg Bayer auf die Siegerstraße brachte. Als „sehr, sehr bitter“, bezeichnete Aachens Kapitän sein Missgeschick auf der Vereinswebsite. Der Innenverteidiger sei mit den langen, hinteren Stollen im Rasen hängen geblieben.

Die Werkself nutzte die Verunsicherung des Gegners und spielte sich weitere Chancen heraus. Kurz vor der Pause erhöhte Volland mit einem platzierten Schuss ins rechte untere Eck.

Aachen wird mutiger

Die Gastgeber trauten sich nach dem Seitenwechsel häufiger in die Offensive. Nach dem Leverkusens Torwart Ramazan Özcan einen Freistoß der Aachener noch parieren konnte, musste er zwei Minuten später hinter sich greifen. Batarilo-Cerdic tauchte frei vor dem Österreicher auf und traf zum Anschluss. Nur wenige Augenblicke später verpasste David Bors aus aussichtsreicher Position gar den Ausgleich. Die aufopferungsvoll-kämpfenden Kartoffelkäfer fanden in dieser Phase immer wieder Lösungen gegen die löchrige Leverkusener Hintermannschaft.

Bosz mit goldenen Händchen

Gästetrainer Peter Bosz reagierte auf die Unkonzentriertheiten seiner Mannschaft und sollte ein goldenes Händchen beweisen. Unmittelbar nach seiner Einwechslung entwischte Bailey seinem Bewacher und traf zur Vorentscheidung. Die Alemannia musste dem hohen Aufwand Tribut zollen und kam in der Schlussphase nicht mehr gefährlich vor das Tor der Leverkusener. Stattdessen besorgte der gebürtige Aachener Havertz mit dem 4:1 den Endstand.

„Komplimente an Aachen“

Bosz zeigte sich auf der Pressekonferenz nach dem Spiel beeindruckt von der Leistung des Außenseiters: „Komplimente an Aachen, 4:1 sieht vielleicht einfach aus, aber das war’s nicht.“ Auch Alemannia-Trainer Fuat Kilic war von der Leistung seiner Mannschaft angetan: „Ich bin stolz, wie wir es umgesetzt haben und freue mich, dass wir unsere Fans begeistern konnten.“

Nach Abpfiff fragten wir Fans der Alemannia und Leverkusens Geschäftsführer Rudi Völler nach ihrem Fazit zum Spiel:

Ein Bericht von Janne Koch (BA-SJ-09-K-VZ) im Modul Software Grundlagen.


Schlagworte: Aachen, Alemannia Aachen, Bailey, Batarilo-Cerdic, Bayer Leverkusen, Bosz, DFB, DFB-Pokal, Fußball, Havertz, Leverkusen, Tivoli, Volland

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Datum: 11. August 2019
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