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Fußball

SC Freiburg attackiert Borussia Dortmund und verliert unverdient 1:0

Der Signal Iduna Park

(Dortmund) Am heutigen Spieltag traf der SC Freiburg auf Borussia Dortmund. Die Begegnung entwickelte sich zu einer regelrechten Zitterpartie für die Gastgeber. Die Freiburger kämpften bis zur letzten Spielminute. Jadon Sancho schoss mit einem Tor den BVB zum Sieg und rettete somit die drei benötigten Punkte. Der heutige Tag war ein Arbeitssieg. Die gewohnt lockere Spielweise der Dortmunder wurde komplett unterbunden.

Veröffentlicht am 29. Februar 2020 von

Aufstellung

Dortmund: Brandt (19) (Haaland (17)); Sancho (7); Hazard (23) (Reyna(32)); Guerreiro (13); Can (27); Witsel (28); Hakimi (5); Zagadou (2); Hummels (15) (Akanji (16)); Piszczek (26); Bürki (1)

Trainer: Lucien Favre

Freiburg: Schwolow (1); Günter (30); Heintz (23) (Schlotterbeck (31)); Lienhart (3); Gulde (5); Schmid (7); Grifo (32); Sallai (22); Höfler (27); Haberer (19) (Keitel (36)); Petersen (18)

Trainer: Christian Streich

Schiedsrichter: Robert Hartmann

 

Langsame erste Halbzeit die der BVB dominiert

In den ersten Spielminuten schien noch die Sonne über Dortmund, doch die Wetterlage veränderte sich rasant, sodass die Spieler durch orkanartige Stürme und strömenden Regen eher unter suboptimale Spielverhältnisse litten. Dieses Hindernis spiegelte sich in der Spielweise beider Mannschaften wider. Trotz erhöhter Dominanz der Borussen, schien das Spiel kräftezehrend und langsam. Eine der wenigen brisanten und schnellen Partiesequenzen sorgten für die verdiente Führung des BVB (15. Spielminute). Eingeleitet wurde die Situation durch Julian Brandt, der nach einer Verletzungspause nun wieder in der Startelf stand. Dieser führte ein schnelles Passspiel mit Hazard im Strafraum der Freiburger durch. Der Neuner passte zu Sancho, welcher den Ball kurz und schmerzlos verwandelte. Dies sollte die letzte große Chance in der ersten Halbzeit bleiben.

 

SC Freiburg – ungenutzte Chancen in der zweiten Halbzeit

Der SC Freiburg kam wie ausgewechselt aus der Halbzeitpause und presste immer wieder gegen die Dortmunder Defensive. Ein starker Petersen sorgte mehrmals für spannende Torchancen, bekam den Ball aber nicht an Roman Bürki und Lukas Piszczek vorbei. Letzterer rettete den BVB in der 75. Spielminute vor dem eigentlich verdienten Ausgleich, indem er den Ball auf der Linie klärte. Da wo der SC spielerisch auftaute, versperrte sich der BVB. Besonders in den letzten Spielminuten attackierten die Freiburger immer wieder den BVB. Das verdiente Tor der Gäste blieb aber aus. An der Leistung und Bereitschaft des Teams und des Trainers lag es nicht. Man könnte es glatt als Unglück bezeichnen.

 

Solider Witsel steht im Schatten von Haaland und San

Der 31 – jährige Mittelfeldspieler ist in Dortmund zu einer Stammikone herangewachsen, dennoch steht er derzeit im medialen Schatten. Ein Erling Haaland oder Jadon Sancho stehlen mit einer unglaublichen Glanzleistung allen anderen Kollegen die Show. Axel Witsel läuft statistisch gesehen am meisten (10,44 Kilometer pro Partie). Er arbeitet als Defensivmann nach hinten und sorgt mit kurzen Pässen für einen schnellen Konter auf Seiten des BVB. Hinzu kommt die hohe Passgenauigkeit (94,1% in der deutschen Bundesliga). Auf dem Feld stehen 22 Spieler, allerdings liegen die Stürmer und Torjäger im Fokus der Presse, andere Spieler hingegen, werden jedoch oft vergessen und bekommen nicht die Anerkennung, welche sie verdienen.

Jacqueline Hellenbrecht, Sportjournalismus & Sportmarketing BA-SJ-02-TZ-FS

 

 


Schlagworte: 1. Bundesliga, Axel Wiesel, BVB, Erling Haaland, Heimsieg, SC Freiburg, Sturm

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Datum: 29. Februar 2020
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